Eventablauf

Das Programm

Donnerstag - 08.09.2022

Donnerstag, 9.00 – 18.00 Uhr​

DGZH-Studierendentag

Das besondere Angebot für Studierende gehört schon zum etablierten Kongressprogramm. Neben den Grundlagen der Hypnose und hypnotischer Kommunikation erfahren die Teilnehmer:innen auch, wie sie einen besseren Zugang zu sich selbst bekommen. Denn Hypnose ist nicht nur ein wertvolles Werkzeug für den Umgang mit Patient:innen, sondern insbesondere auch für das Entdecken und Nutzbarmachen der eigenen Ressourcen.

 

Dem Organisationsteam, Uwe Rudol und Carla Benz, liegt es am Herzen, den Teilnehmenden einen möglichst vollen Werkzeugkoffer an die Hand zu geben, damit diese das Erfahrene unmittelbar umsetzen und anwenden können. In zahlreichen Übungen und Demonstrationen wird es darum gehen, Hypnosetechniken kennenzulernen und individuelle Wege zu mehr Gelassenheit im Studium zu finden.

 

Hans May demonstriert die vielfältigen Einsatzgebiete der zahnärztlichen Hypnose, zum Beispiel die Behandlung von Bruxismus. Wie bereits üblich ist auch in diesem Jahr genügend Raum, um auf die spezifischen Fragen und Interessen der Teilnehmer:innen einzugehen.

 

Referenten: Uwe Rudol (ZA u. Hypnotherapeut HPG), Dr. Carla Benz (ZA)

Donnerstag, 9.00 – 18.00 Uhr​

Donnerstag, 9.00 – 18.00 Uhr​

DGZH-SPEZIAL

Trau dich! Lebe deine Potenziale trotz herausfordernder Zeiten

 

Mag. Christoph Schlick, studierter Rechtswissenschaftler und Theologe

 

Wenn wir Zutrauen in unsere Fähigkeiten haben, gibt uns das in schwierigen Situationen den nötigen Halt, führt uns zu Lösungen für Probleme und schenkt uns Ideen, Visionen und Erkenntnisse. Doch vielen ist überhaupt nicht bewusst, was sie können und was in ihnen steckt.

Christoph Schlick zeigt, wie wir den Zugang zu unseren oftmals verschütteten Potenzialen finden und diese aktivieren können. Denn die nicht ausgeschöpften Möglichkeiten, die in uns schlummern, lassen sich wie eine Glut entfachen, um schließlich als lebendiges inneres Feuer alte Denkblockaden hinwegzufegen und uns mehr Sinn im Leben zu schenken.

 

Inhalte:

  • Die acht wesentlichen Potenziale des gesunden menschlichen Geistes
  • Widerstände bei der persönlichen Potenzialentfaltung
  • Erkennen individueller Gestaltungsfreiräume
  • Übungen und Modelle zur Stärkung des Potenzialbewusstseins

Methoden:

  • Impulse
  • Austausch in der großen und in kleinen Gruppen
  • Erfahrung und Arbeit mit inneren Bildern (Logotherapeutische Imagination)
  • Persönliche Reflexion
  • Erklärung und Erprobung individueller Tools
Donnerstag, 9.00 – 18.00 Uhr​

Freitag - 09.09.2022

Freitag, 09.00 - 10.00 Uhr

Eröffnung

Psychonautische Märchen – außernatürliche Bewusstseinszustände in der Überlieferung

Mag. Torsten Hermentin, Schauspieler

Der gelernte Schauspieler hat es sich zur Aufgabe gemacht, Märchen auf ihre Traumwirklichkeit hin zu untersuchen und entsprechend zu erzählen. Er spricht über seine Erfahrungen mit der anderen Welt im Märchen – eine Welt, die auch in unserem Alltag immer gegenwärtig ist, wenn auch hinter einem dünnen Schleier.

Einerseits möchte er seine Erkenntnisse präsentieren, um vielleicht die praktische Arbeit der Kongressteilnehmer von dieser Seite her zu bereichern, andererseits, um miteinander zu überlegen, wie man den Wert solcher Erfahrungen und die Sensibilität dafür in die Gesellschaft hinein tragen kann.

Torsten Hermentin ist seit 1998 als Schauspieler tätig. Vor drei Jahren hat er sein Herzensprojekt gestartet: die psychonautische Märchenfabrik. 2014 schloss er eine zusätzliche Ausbildung zum Mentaltrainer ab.

 

Die Mitgliederversammlung beginnt heute um 18:00 Uhr

Freitag, 09.00 - 10.00 Uhr

Freitag, 10.30 – 12.30 Uhr

Das kalte Herz – nicht nur ein Märchen

Alexithymie – Leben ohne Emotionen

Dr. Wolfgang Kuwatsch, Zahnarzt

 

Wenn Menschen nicht in der Lage sind, ihre Emotionen bewusst wahrzunehmen, zwischen körperlichen Empfindungen und Gefühlsregungen zu unterscheiden und Gefühle bewusst zu verarbeiten, dann spricht man von Alexithymie oder Gefühlsblindheit.

Viele dieser Patienten weisen verschiedene psychosomatische Erkrankungen auf, die mit der Alexithymie im Zusammenhang stehen, ohne dass die Ursache immer erkannt wird. Bei vielen Patienten führen Suggestionen zur Tranceeinleitung- und Vertiefung im Rahmen verschiedener Therapien nicht zum gewünschten Erfolg und Zugang zu ihnen.

Im Workshop wird die aktuelle wissenschaftliche Entwicklung der Alexithymieforschung – und Behandlung erörtert und durch Ausschnitte aus verschiedenen literarischen Genres, Patientenberichten sowie Videobeispielen ergänzt. Hinweise zum besseren Erkennen betroffener Patienten, besonders im Zusammenhang mit psychosomatischen Störungen geben Anregungen für die Arbeit.

Teilnehmervoraussetzungen: Grundkenntnisse in Hypnose

Die Mitgliederversammlung beginnt heute um 18:00 Uhr

Freitag, 10.30 – 12.30 Uhr

Freitag, 10.30 – 12.30 Uhr

Corona: vom Nocebo zum Sanabo in der Zahnmedizin – ein Paradigmenwechsel

 

Dr. Ute Stein, Zahnärztin

»Die Seele des Menschen sitzt nicht nur im Kopf.« (Mitscherlich). Corona wirkt als Brennglas in der momentanen Zeit und spiegelt sich auch in den Wartezimmern der Zahnmediziner wieder.

Die Zunahme psychosomatischer Krankheitsbilder im Orofazialen System skizzieren die mittel- und unmittelbare Reaktion des Organismus auf die veränderten Lebensbedingungen.

Hypnose und fachüberschreitende Zusammenarbeit begleitet die Patienten auf dem Weg aus der Angst und Unsicherheit hin zur inneren Heilung. Fallbeispiele aus der Praxis demonstrieren, wie dieser Weg gemeinsam mit dem Patienten beschritten werden kann- weg aus der Leere infolge ständiger sich wiederholender Nocebo-Suggestionen hin zur eigenen Resilienz, Fülle und Heilung als Sanabo-Effekt.

In Kleingruppen werden Tranceinduktionen und hypnotische Kommunikationsmuster geübt. Eine Gruppentrance rundet den Workshop ab.

Teilnehmervoraussetzungen: Grundkenntnisse in Hypnose

Die Mitgliederversammlung beginnt heute um 18:00 Uhr

Freitag, 10.30 – 12.30 Uhr

Freitag, 10.30 – 12.30 Uhr

Angst, Würgen, Mundöffnungsbehinderung – Happy End mit der Kinotechnik

Dr. Solveig Becker, Zahnärztin

Patient:innen berichten oft spontan über das »schlimmste Zahnarzterlebnis meines Lebens«. Diese Erfahrung erscheint dann so unüberwindbar, dass der damit erzeugte innere Film diese Menschen ein Leben lang begleitet, im Kontext sofort abgerufen werden kann und sie so zu Angstpatient:innen macht.

Allein positive nachfolgende Zahnarzterlebnisse reichen nicht aus, um die »Schlimmen« zu entmachten. Dabei scheint die Auflösung so einfach zu sein…

Neben der ausführlichen Erläuterung des theoretischen Vorgehens wird der Workshop durch Videoaufzeichnungen verschiedener interessanter Patientenfälle begleitet.

Mit der NLP-Technik (schnelle Phobietechnik) gelingt es zumeist in nur einer Therapiesitzung, die Patienten behandelbar und kompetent zu machen. Insbesondere lässt sich nach meinen Erfahrungen aus Fällen der mehr als letzten 10 Jahre ein Vorteil gegenüber anderen Methoden erkennen.

Die Mitgliederversammlung beginnt heute um 18:00 Uhr

Freitag, 10.30 – 12.30 Uhr

Freitag, 10.30 – 12.30 Uhr

Innere Stimmen TRANCEformieren

Michael Hühn, Psychologe und Hypnotherapeut

Grübeln und demoralisierende innere Stimmen sind nicht bloß Bestandteil vieler Störungsbilder, sondern oft kritische Auslöser der jeweiligen Problemtrance, wie beispielsweise bei Depressionen, Ängsten und auch Zwangs-Symptomatiken. Hierbei handelt es sich um unwillkürliche Prozesse und der Versuch, heroisch dagegen anzukämpfen, ist zum Scheitern verurteilt, ja kann die Symptomatik sogar verschlimmern und in einen üblen Teufelskreis aus Selbstabwertung und Hilflosigkeit führen.

Neben der Polyvagal-Theorie von Stephen Porges streifen wir Embodiment-Forschung und Seiten-Modelle und leiten daraus effektive Interventionen ab, die insbesondere bei Klienten mit Grübel-Tendenz indiziert sind. Abschließend liegt der Fokus auf Situationen, in denen der Zugang zur wohlwollenden Selbstfürsorge aufgrund schwieriger Bindungserfahrungen oder Loyalitätskonflikten verbaut scheint. Stellvertretertechniken schaffen hier oft einen unerwartet eleganten Zugang zu versteckten inneren Ressourcen.

Neben den Informationsblöcken sind Gruppentrancen geplant, um die Techniken für Sie selbst erfahrbar zu machen. Kleingruppenarbeit bietet Ihnen anschließend die Möglichkeit, neue Elemente in Ihr therapeutisches Repertoire zu integrieren.

Teilnehmervoraussetzungen: Grundkenntnisse in Hypnose

Die Mitgliederversammlung beginnt heute um 18:00 Uhr

Freitag, 10.30 – 12.30 Uhr

Freitag, 10.30 – 12.30 Uhr

Bohren reicht nicht – »Eat a smile«

Dr. Houma Kustermann, Zahnärztin

Wie eine gesunde Ernährung nicht nur die Zahnbürste ersetzt. »Eat a smile« ist ein multidisziplinäres Projekt, das Kompetenzen aus den Bereichen Zahnmedizin, Ökotrophologie sowie Verhaltens-, Hypno- und systemische Therapie bündelt.

Herzstück ist der »Eat a smile«-Shop, eine Art »Supermarkt« mit Miniatur-Lebensmitteln, die in ein wandgroßes Ernährungspyramiden-Regal eingeordnet werden. Angeleitet durch geschulte Mitarbeiterinnen, können Patienten in praktischen Übungen ihre Einkaufsgewohnheiten optimieren.

Weitere »Eat a smile«-Elemente sind stark Illustrierte Infomaterialien, Leitfäden und Ernährungspyramiden, die auf die Bedürfnisse einzelner Patientengruppen zugeschnitten sind. In diesem Workshop werden wir gemeinsam das »Eat a smile« Konzept in der Praktischen Anwendung erleben, Ihre kompetenten Blicke in Sachen gesunder Ernährung schärfen und mit den Food-Porträts kleine Exkursionen in die Welt unserer täglichen Nahrungsmittel unternehmen.

Das Projekt versteht sich als ein ganzheitliches Coaching. Neben praktischen Übungen und fachlichen Infos gehören Gespräche, Training und wiederholte Motivation dazu, um die Selbstregulation der Patienten zu stärken und sie bei der Umstellung auf eine gesunde präbiotische Ernährung zu unterstützen.

Die Mitgliederversammlung beginnt heute um 18:00 Uhr

Freitag, 10.30 – 12.30 Uhr

Freitag, 14.00 – 17.30 Uhr

Erzählen von der Anderswelt

Mag. Torsten Hermentin, Schauspieler

In seinem Workshop erforscht Torsten Hermentin zusammen mit den Teilnehmenden Prinzipien des Erzählens ganz praktisch.

Im ersten Teil werden einfache Basisübungen aus der darstellenden Kunst sowie Atem- und Sprechübungen u.a. zur körpereigenen Resonanz und Stütze vorgestellt. Danach können interessierte Teilnehmer aus mehreren internationalen Märchenbüchern auswählen und nach kurzer Vorbereitungszeit die Erzählkunst anhand eines kurzen Märchens üben.

Im – respektvollen – Feedback sollen Prinzipien einer suggestiven Sprechweise, das Erzeugen von mentalen Bildern, bewusst gemacht werden.

Die Mitgliederversammlung beginnt heute um 18:00 Uhr

Freitag, 14.00 – 17.30 Uhr

Freitag, 14.00 – 17.30 Uhr

Einführung in die moderne zahnärztliche Hypnose und Kommunikation

Ute Neumann-Dahm, Zahnärztin

In diesem Workshop werden zahnmedizinische Kommunikationstechniken vorgestellt, bei denen die Hypnose ein Weg zur entspannten Zahnbehandlung und ein erfolgreiches Praxiskonzept für Patient:innen und Zahnärzt:innen zur Lösung von Problemfällen ist.

Stressfreie effiziente Behandlungen ermöglichen einen entspannten Praxisalltag, schaffen ein angenehmes Klima und fördern die Gesundheit aller Beteiligten.

Aus dem Inhalt:

– Beschreibung natürlicher Bewusstseinszustände

– verbale und nonverbale Kommunikationserleichterung

– erste gemeinsame Selbsterfahrung in einer Gruppentrance

– Indikationen der Hypnose

– direkte und indirekte Hypnosetechniken

– Kinderhypnose

Die Teilnehmenden sind zum Erfahrungsaustausch und zur Mitarbeit eingeladen.

Die Mitgliederversammlung beginnt heute um 18:00 Uhr

Freitag, 14.00 – 17.30 Uhr

Freitag, 14.00 – 17.30 Uhr

Umgang mit behandlungsunwilligen Kindern in der Praxis – und wie man sie lieben lernt

Dr. Albrecht Schmierer, Zahnarzt und Hypnosetherapeut

Gudrun Schmierer, Hypnosetherapeutin

Für die meisten Therapeuten, Ärzte und Zahnärzte sind behandlungsunwillige Kinder der größte Stressfaktor in ihrer Praxis. Der erste Ansatz mit »interessanten Kindern« ist, wahrzunehmen, wer gerade wen hypnotisiert. Dann genau in diesem Stuck State sich darauf zu besinnen, wie leicht sich Kinder verzaubern lassen und wie gut sie bei entsprechendem Rapport zu hypnotisieren sind.

 Aus dem Inhalt:

– Änderung der inneren Einstellung des Therapeuten
– Änderung der Zusammenarbeit mit den Eltern
– Änderung der Kommunikation mit dem Kind
– Änderung der Rahmenbedingungen

– Aus behandlungsunwilligen Kindern werden interessante Kinder
– Symptom verschreiben
– Symptom utilisieren
– Konfusionsinduktionen
– Behandlungsverweigerung durch die Praxis
– Elternmitarbeit erreichen
– Nonverbale Möglichkeiten
– Lernen am Modell
– Videolernen
– Diagnostik
– Musterunterbrechung
– Körperkontakt
– Grifftechniken

Über Videobeispiele, Vorstellen einer systematischen Vorgehensweise und Stärken des therapeutischen Selbstbewusstseins wird die Freude an der Begegnung mit Kindern (und ihren Eltern) wiederhergestellt.

Vom Teilnehmer mitzubringen: Kreativität und Neugierde

Die Mitgliederversammlung beginnt heute um 18:00 Uhr

Freitag, 14.00 – 17.30 Uhr

Freitag, 14.00 – 17.30 Uhr

Kommunikation in schwierigen Situationen

Dr. Norbert Zahn, Zahnarzt

Eveline Brunner, Psychologin

Im Alltag und in Extremsituationen haben wir immer wieder erlebt, dass uns die Worte fehlen oder wir nicht wissen, wie wir uns verhalten sollen.

In diesem Workshop erarbeiten wir gemeinsam Strategien gegen die Wortlosigkeit bzw. die Handlungsunfähigkeit. Wir stellen einige schwierige menschliche Situationen aus dem Praxisalltag dar und berichten über erfolgreiche Lösungsansätze. Dazu gehört neben dem Umgang mit Angst- und suizidalen Patienten auch der Umgang mit traumatisierten Menschen. Ebenso stellen wir uns die Frage, ob wir mit Koma-Patienten kommunizieren können und wenn wie?

 »Am Anfang war das Wort« und das Wort kann helfen, Ängste zu mildern, Lebensperspektiven zu eröffnen oder Lösungsmöglichkeiten in schwierigen Situationen zu entdecken. Ja, sogar heilen kann das Wort.
Die Teilnehmer sollen auch Gelegenheit bekommen, eigene – als schwierig erlebte Situationen darzustellen.

Teilnehmervoraussetzungen: Grundkenntnisse in Hypnose

Die Mitgliederversammlung beginnt heute um 18:00 Uhr

Freitag, 14.00 – 17.30 Uhr

Freitag, 14.00 – 17.30 Uhr

Eine für viele: die Gruppentrance

Dr. Dorothea Thomaßen, Ärztin

In diesem Seminar geht es darum, welche hypnotischen Phänomene durch ein Miteinander gefördert werden und wie man eine Trance für viele aufbauen kann.

In der ambulanten Psychotherapie wird Hypnose heute überwiegend im Einzelsetting angewendet. Lediglich in Kliniken werden Gruppentrancen eingesetzt und zwar in erster Linie als Entspannungsverfahren. Vergessen scheint, dass einige frühe Pioniere wie der schwedische Arzt Otto Wetterstrand oder der Apotheker Emile Coué hypnotherapeutisch vor allem mit großen Gruppen arbeiteten. Selbst in den 30er und 40er Jahren des letzten Jahrhunderts wurden in Krankenhäusern noch sogenannte »seelische Gemeinschaftsbehandlungen« durchgeführt. Vielleicht hat es auch mit unserer deutschen Geschichte zu tun, dass »Massenhypnose« einen schlechten Ruf genießt. Während in der Behandlung die Gruppentrance eher zweitrangig ist, stellt sie in Lehrseminaren eine feste Größe dar.

Ob als Einstimmung auf ein Thema, als Verschnaufpause nach dem Mittagessen, als Abrundung am Ende eines Seminars: In der Regel lassen sich die Teilnehmer gerne darauf ein. Im Gegensatz zu einer Demonstration, bei der sich Einzelne vor der Gruppe exponieren müssen, ist die gemeinsame Trance ein geschützter Erfahrungsraum für alle. Sie kann ein Convincer sein und zu einer Quelle des Austauschs werden kann; sie ist ein wichtiger Schritt von der Theorie zur Erfahrung.

Und irgendwie scheint sie immer zu gelingen.

Die Mitgliederversammlung beginnt heute um 18:00 Uhr

Freitag, 14.00 – 17.30 Uhr

Samstag - 10.09.2022

Samstag, 9.00 – 12.30 Uhr

Symposium für Hypnoseassistenz

Wie kleine Tiger stark machen und Pubertiere begeistern?

Dr. Jeannine Radmann und Dr. Ute Stein

»Kinderprophylaxe« ist das Thema des 7. Symposiums für die Hypnoseassistenz unter der Leitung von Dr. Jeannine Radmann. Wir laden sowohl bereits zertifizierte als auch noch in Ausbildung befindliche Hypnoseassistent:innen bzw. hypnoseerfahrene Zahnarzthelfer-innen ein.

Fissurenversiegelung und professionelle Zahnreinigung kann beim ängstlichen, zappeligen oder überdrehten Kind ganz schön herausfordernd sein. Die kleinen Tiger winden sich auf dem Stuhl herum oder machen einfach den Mund nicht auf. Manche ängstliche Teenager sind zusätzlich auch noch genervt und unmotiviert. Sogar die IP1-4 (Individualprophylaxe) wird da zum Krampf. Trotz bekannter Tricks und Techniken wünscht man sich da oft Engelszungen oder einen Knopf zum Umschalten auf »Mach mit!« In diesen Momenten ist es wohltuend, noch mehr zu wissen.

Gemeinsam mit der diesjährigen Gastreferentin Dr. Ute Stein werden die wunderbaren Möglichkeiten der Kinderhypnose ganz speziell für diese Situationen präsentiert, diskutiert und geübt. Dabei beleuchten wir alles vom Rapportaufbau, über die Trance bis zur Verabschiedung sowohl für die kleinen Tiger als auch die großen Pubertiere.
Wie gelingt es mir die die Aufmerksamkeit der Kleinen durch kurze und häufig wechselnde Trancezustände immer wieder von der Behandlung weg auf etwas Angenehmes zu lenken? Was ist die perfekte Traumreise für einen Teenager? Wie bringe ich die Putzmuffel endlich dazu, sich die Zähne ordentlich zu putzen?

Der Fokus dieses Symposiums ist absolut praxisorientiert. Knackige Techniken, verzaubernde Geschichten, vergessene lustige Kinderreime und Lieder, einfach zu integrierende Zaubertricks und viele Videos aus unseren Kinderhypnosepraxen gestalten den Tag spannend und kurzweilig. Für Sie als Chef bedeutet das Symposium, eine hochmotivierte Assistenz zu haben, die sich über ihre eigene Qualifikation im Klaren ist, bekannte Techniken vertieft, neue Tools erlernt hat und diese Erfahrungen am Montag in ihrer Praxis umsetzen kann. Sie als Hypnoseassistenz werden einen intensiven Austausch mit Gleichgesinnten auf diesem Symposium erleben, da Ihnen eine Plattform geboten wird, auf der Assistent-innnen unter sich sind.

Kinderprophylaxe macht richtig Spaß!

Teilnehmervoraussetzungen: Grundkenntnisse in Hypnose

Der Festabend beginnt heute um 20:00 Uhr

Samstag, 9.00 – 12.30 Uhr

Samstag, 9.00 – 12.30 Uhr

Die Technik des doppelten Spiegels

(Workshop in engl. Sprache mit simultaner Übersetzung)

Dr. Michael Gow, Zahnarzt

 

Die Technik des doppelten Spiegels ist eine Methode, die auf Basis eines Dual-Track-Modells die Imagination einer möglichen Zukunft (future rehearsal) beinhaltet.

Sie kann Patienten bei der Überwindung von Phobien, Süchten (z. B. Rauchen), parafunktionalen Gewohnheiten (z. B. Bruxismus, Nägelkauen), überempfindlichen Würgereflexen und bei Lebensstiländerungen (z.B. Ernährung und Bewegung) helfen. Sie ist eine schnelle und wirksame Methode für alles, was eine Veränderung des Denkens, der Motivation und des Verhaltens der Patient:innen erfordert.

In diesem Workshop zeige ich, wie man mit Patienten SMART-Ziele (Spezifisch, Messbar, Erreichbar, Realistisch, Zeitgebunden) festlegt und diese effektiv positiv verankert. Dies sind nicht nur wesentliche Bestandteile dieser Technik, sondern auch wesentliche Werkzeuge, die in JEDEM Hypnosefall verwendet werden sollten. Das Leitfaden-Skript, welches ich im Workshop detailliert vermitteln und demonstrieren werde, sollte als solches betrachtet werden: Als ein Leitfaden. Die besten Hypnosetechniken sollten immer zum Stil und den Fähigkeiten des Hypnotiseurs passen und für den Patienten angemessen sein. Die Teilnehmer werden die Möglichkeit haben, die vermittelte Technik und deren Struktur mit anderen Teilnehmern zu üben.

Der Festabend beginnt heute um 20:00 Uhr

Samstag, 9.00 – 12.30 Uhr

Samstag, 9.00 – 12.30 Uhr

Und täglich grüßt das Zipperlein

Thomas Bongard, Zahnarzt

In diesem Workshop bekommen die Teilnehmenden kleine hypnotische Hilfen an die Hand, um im Alltag mit chronischen oder immer wiederkehrenden Schmerzen umzugehen.

Wir besprechen die physiologischen Grundlagen der Schmerzentstehung und erläutern die Entstehung des chronischen Schmerzes. Im weiteren Verlauf wird besonders der immer wiederkehrende Schmerz und der chronische Schmerz zum Thema eingegangen. Ich vermittle die verschiedenen Hypnosetechniken zur Reduzierung des Schmerzes und wir üben die Schmerzreduktion an praktischen Beispielen.

Im Idealfall fällt der Griff zur Schmerztablette weg und die Lebensqualität wird gesteigert.

Teilnehmervoraussetzungen: Grundkenntnisse in Hypnose

Der Festabend beginnt heute um 20:00 Uhr

Samstag, 9.00 – 12.30 Uhr

Samstag, 9.00 – 12.30 Uhr

Dentalphobie und Orgasmusqualität

Mag.a. Doris Wolf, Psychologin

Wie wir den Trancezustand nutzen, um Dentalphobiker:innen zu befreien, können wir mit ihm auch die Qualität unseres Orgasmuserlebens verbessern.

SEX ist TRANCE. In diesem Workshop betrachten wir die psychobiologischen Gemeinsamkeiten von Dentalphobien & Orgasmusstörungen.
Männer wie Frauen sehnen sich nach erfülltem, ekstatischem Sex – sinnlichem Genuss auf höchster Ebene. So wie man Dentalphobien »verlernen«. kann, ist orgastisches Erleben »erlernbar«.
Die „Grundzutaten“ für erfüllte Orgasmen wurden uns in die Wiege gelegt. Wir dürfen sie lustvoll in uns wecken sowie wachsen und gedeihen lassen. Das Zauberwort lautet: »With ease«. (Steigerung der Orgasmus-Qualität), dem Gegenteil von Disease (Orgasmus-Störungen).

Über das Einmaleins der kinderleichten Selbsthypnose, betrachten wir die Basics weiblicher wie männlicher Orgasmen, um mittels eines hypnotischen Heißluftballons in den Himmel noch höheren sexuellen Genusses aufzusteigen.

Der Festabend beginnt heute um 20:00 Uhr

Samstag, 9.00 – 12.30 Uhr

Samstag, 9.00 – 12.30 Uhr

Die Grundzüge der Hypnolinguistik

Dr. Horst Freigang, Zahnarzt
Dr. Gerhard Schütz, psycholog. Psychotherapeut

Die Hypnolinguistik beschäftigt sich mit dem Aufbau, der Präsentation und der Wirkung therapeutischer Suggestionen.

Die sprachlichen Anleitungen und deren Variationen sind, neben dem Rapport, das tragende Gerüst fast jeder Hypnose – sie stehen für Erfolg oder Misserfolg. Ebenso wichtig hierbei sind die paralinguistischen Elemente wie: gezielte Sprechpausen, Betonungen, Modulation, Stimmabsenkung, klare Aussprache, Rhythmus, Timbre usw. In diesem Workshop werden die elementaren linguistischen und paralinguistischen Bestandteile moderner Hypnose erklärt, wie:

  • Permissives Sprechen
    • Anleiten fokussierter Aufmerksamkeit
    • Intonation: gezieltes Absenken der Stimme am Ende eines Satzes
    • Struktur der Doppelbindung
    • Aufbau und Einsatz von Konfusionssuggestionen
    • Vorbereitungssuggestionen und Handlungssuggestionen
    • Gebrauch paralinguistischer Elemente
    • Sprachformen der Trancevertiefung

Teilnehmervoraussetzungen: Grundkenntnisse in Hypnose

Der Festabend beginnt heute um 20:00 Uhr ist in allen Seminaren im Programm ergänzt

Samstag, 9.00 – 12.30 Uhr

Samstag, 14.00 – 17.30 Uhr

Wissenschaftssymposium

Leitung: Dr. Carla Benz, DGZH-Wissenschaftsreferentin

Auch für nicht wissenschaftlich Tätige wird es beim diesjährigen Wissenschaftssymposium höchst spannend und abwechslungsreich. Als Hauptreferentin ist die Psychologin Dr. Barbara Schmidt von der Universität Jena geladen. Aufgrund ihrer hervorragenden wissenschaftlichen Leistungen ist sie auch in den Medien besonders gefragt und damit eine wertvolle Hypnosebotschafterin in der breiten Öffentlichkeit.

Die junge Zahnmedizin-Studentin Banafsheh Yalood kommt aus dem Iran und berichtet von der Entwicklung der zahnärztlichen Hypnose dort – einzigartige Eindrücke aus einem Land, das viele wohl nur aus dem Fernsehen kennen.

Die Doktorandin Karin Faerber untersuchte mittels eines systematischen Reviews Veränderungen in der funktionellen Hirnaktivität mittels verschiedener Bildgebungsverfahren und stellt ihre interessanten Ergebnisse vor.

Besonders spannend ist in diesem Jahr die Vergabe des Wissenschaftspreises der DGZH, für den mehrere Arbeiten eingereicht wurden. Die prämierte Arbeit wird im Rahmen des Symposiums vorgestellt.

Der Festabend beginnt heute um 20:00 Uhr

Samstag, 14.00 – 17.30 Uhr

Samstag, 14.00 – 17.30 Uhr

Vom Wesen der Symptomverschreibung in Hypnose

Univ. Prof. Dr. Walter Tschugguel

Symptome können als Symbole unbewusster Bedeutungen unseres Erlebens aufgefasst werden. Daher kann das Verschreiben des Symptoms in der vertrauensvollen Atmosphäre hypnotischer Trance es ermöglichen, die ihm zugrunde liegenden Motive zu erkennen und zu benennen.

C.G. Jung, Milton H. Erickson, Paul Watzlawick, die Systemtheoretiker, Kybernetiker sowie Vertreter psychodynamisch orientierter Schulen gelangten zur Auffassung, dass die Verschreibung des Symptoms im Rahmen der therapeutischen Interaktion zum wesentlichen Teil psychotherapeutischen Handelns zählt. Die Theorien dahinter beruhen letzten Endes auf der Hypostase, dass jedes Symptom, wie auch jegliche Begebenheit des Alltags, unsere Träume, die Wahl des jeweiligen Partners und unser Freizeitverhalten als bedeutungsgebende Momente, d.h. als Symbole, aufzufassen sind. Wäre dem nicht so, wären wir Menschen innerhalb eines Maschinenuniversums gefangen, unfrei und daher in unseren Handlungsmotiven einzig und allein dem strengen Naturgesetz folgend.

Dazu ist zunächst erforderlich, dass jene Motive, die den alten Wert begründen in ihren Kausalketten erfasst werden. Aus diesem Grund wollen wir erreichen, dass sich das Symptom, nunmehr kontrolliert innerhalb der therapeutischen Interaktion, voll entfalten kann.

Im Workshop werden die philosophischen Vorannahmen werden vorgestellt und anschließend gemeinsam mit einer Teilnehmerin demonstriert. Danach erfolgt eine Feedback-Runde.

Der Festabend beginnt heute um 20:00 Uhr

Samstag, 14.00 – 17.30 Uhr

Samstag, 14.00 – 17.30 Uhr

Energetische Psychologie – Akupunkturpunkte klopfen

Dr. Gisela Zehner, Zahnärztin

Mit den Klopftechniken der Energetischen Psychologie und einigen Zusatzübungen können sich in sehr kurzer Zeit unangenehme Gefühle und Ängste, die bei der Erinnerung an traumatische Erlebnisse entstehen, verändern und oft sogar ganz verschwinden. Der Patient empfindet seine Gedanken daran nicht mehr als Belastung, und das Aussprechen positiver Sätze zur Selbstakzeptanz stärkt zudem sein Selbstwertgefühl.

Bei der Kinderzahn-Behandlung hat sich das Klopfen insbesondere nach einer unangenehmen Behandlungserfahrung sehr bewährt. Die kleinen Patienten denken im Anschluss an dasBeklopfen der negativen Gefühle und Ängste an ein besonders schönes Erlebnis, an das sieganz positive und angenehme Erinnerungen haben. Dieses tolle Erlebnis und das gute Gefühl dabei wird ebenfalls mit einer bestimmten Punktesequenz beklopft, wobei Mut und Selbstvertrauen gefördert und Trance induziert wird. Anschließend wird dieses positive Erlebnis als Ressource zur Tranceeinleitung bei der Hypnosezahnbehandlung genutzt.


Im Seminar wird das Prozedere der Klopfakupressur vorgestellt, wobei die Teilnehmenden die Wirkung an sich selbst durch Beklopfen eigener Erlebnisse mit unangenehmen Emotionen ausprobieren und die Erleichterung spüren können.

Durch kurze Videosequenzen aus der Kinderzahnarztpraxis wird der Klopfprozess anschaulich und praxisnah dargestellt und ist sofort bei den eigenen Patienten in der Praxis umsetzbar.

Vom Teilnehmer mitzubringen: Erinnerung an ein Negativerlebnis, das noch immer als Belastung zu spüren ist.

Der Festabend beginnt heute um 20:00 Uhr

Samstag, 14.00 – 17.30 Uhr

Samstag, 14.00 – 17.30 Uhr

Zeitprogression und Zeitregression bei chronischen Schmerzpatienten

Dr. Stella Nkenke, Ärztin

In diesem Workshop werden die Zeitprogression und die Zeitregression als effektive Techniken der Schmerzbewältigung vorgestellt. Das theoretische Vorgehen wird anfangs genau erklärt und an Fallbeispielen gezeigt. Dann können die Teilnehmenden die zwei Techniken durch gemeinsames Üben ausprobieren und erfahren.

Zeitprogression und Zeitregression sind zwei effektive Techniken die in vielen unterschiedlichen Kontexten angewendet werden können. Bei Schmerzpatienten wird in der Zeitregression darauf abgezielt, in reale Situationen aus der schmerzfreien Vergangenheit einzutauchen, um Bewegungsmuster und Bewegungsschemata zu aktivieren und sie in der Trance wie in der gefühlten Gegenwart zu erleben. Bei der Zeitprogression assoziiert sich der Patient mit realistischen Zielen aus der Zukunft. Durch die Trancearbeit werden häufig neue Ressourcen aufgezeigt, wodurch das Ziel leichter erreichbar wirkt.

In diesem Workshop wird das Vorgehen beider Technik genau vorgestellt und anhand von Fallbeispielen demonstriert. Danach kann in Partnerarbeit das erlernte selbst ausprobiert und erlebt werden. Die Teilnehmer könne nach dem Workshop die gelernten Techniken direkt in ihrem klinischen Kontext integrieren.

Teilnehmervoraussetzungen: Grundkenntnisse in Hypnose

Der Festabend beginnt heute um 20:00 Uhr

Samstag, 14.00 – 17.30 Uhr

Samstag, 14.00 – 17.30 Uhr

Kommunikationsstil und persönliches Verhalten im Stress

Lisa Unfried, Coach

Um klar und effizient zu führen, ist es wichtig, individuelle Persönlichkeitsmuster mit den Anforderungen als Führungskraft erfolgreich zu verbinden. Der Workshop unterstützt Führungskräfte darin, ihr Kommunikationsprofil und Stressmuster zu erkennen und auch in schwierigen Situationen wirksam zu sein.

Jeder Mensch ist anders, hat unterschiedliche Motive, Wahrnehmungs- und Bewertungsmuster, mit denen er sich identifiziert. Sich auf die Andersartigkeit anderer aktiv einzulassen, ist anspruchsvoll – besonders, wenn es heiß hergeht. Der eine wird aggressiv, der andere still, der Dritte erklärt einem die Welt und der Vierte haut einfach ab. Wer versteht, was ihn selbst treibt und was andere bewegt, kann frei werden: um sich zu verhalten, wie er möchte, und nicht, wie er muss.

Gut kommunizieren heißt: das eigene Kommunikationsprofil kennen, seine Verhaltensmuster
weiterentwickeln und andere Menschen urteilsfrei(er) wahrnehmen können. Vor allem, wenn
sie sozial oder kulturell anders sind als man selbst. Dabei unterstützt Sie dieser Workshop: klar, direkt und effektiv.

Inhalt des Workshops:

Kommunikationsprofil: Selbstwert und Kommunikationsprofil, Talentstruktur, Möglichkeiten und Grenzen.
Stressmuster: eigene Stressmuster erkennen, andere in ihren Mustern verstehen und lernen, diesen angemessen zu begegnen.
Handlungsoptionen: Motive des eigenen Handelns erkennen und die Einsichten daraus nutzen, um mehr Handlungsfreiheit zu gewinnen.

Der Festabend beginnt heute um 20:00 Uhr

Samstag, 14.00 – 17.30 Uhr

Sonntag - 11.09.2022

Sonntag, 9.00 – 12.30 Uhr

Der Kopf ist rund, damit das Denken seine Richtung ändern kann

Bernhard Trenkle, Psychologe

 

In allen Weltkulturen gibt es Gleichnisse, Geschichten, Spruchweisheiten, Witze und Ähnliches. In diesem Workshop werden illustrative Fallbeispiele vorgestellt. Auf unterhaltsame Art wird anhand von Geschichten oder Sprüchen erarbeitet, wie Denkblockaden und Widerstände bei Patient:innen und Klient:innen aufgehoben werden können.

 

Seit meiner Jugend sammle ich zu dazu Beispiele und Material. In diesem Workshop werden wir illustrative Fallbeispiele erfahren, aber auch auf unterhaltsame Art mit vielen Geschichten oder Sprüchen arbeiten und üben. Ziel dabei ist es, das Repertoire auf diesem Gebiet zu erweitern, neue Ideen zu bekommen, wie manchmal Denkblockaden und Widerstände bei unseren PatientInnen und KlientInnen aufgehoben werden können.

Sonntag, 9.00 – 12.30 Uhr

Sonntag, 9.00 –12.30 Uhr

Anregung der Selbstheilungskräfte

Kirsten Kossel, Ärztin

 

Die selbstorganisatorische Körperreise ist eine einfache, aber sehr effektive Methode, um in ganz individuellen Bildern Beschwerden zu symbolisieren und die eigenen Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

 

Sie eignet sich gut zur Selbsthypnose oder ist auch leicht anzuwenden bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Ich strukturierte den Workshop mit Theorie, Beispielen und Demonstrationen so, dass die Technik direkt umgesetzt werden kann.

Sonntag, 9.00 –12.30 Uhr

Sonntag, 9.00 – 12.30 Uhr

Matrix-Rhythmus-Therapie und Hypnose in der Funktionstherapie

Dr. Hans-Christian May, Zahnarzt

 

Die Matrix-Rhythmus-Therapie geht davon aus, dass die Zellen im biologischen System des Menschen rhythmisch schwingen, solange sie leben. Kommt es in der Zellschwingung zu Störungen, werden die betroffenen Zellareale nicht mehr ausreichend versorgt.

 

Hier setzt die Matrix-Rhythmus-Therapie an und stimuliert die Nervenrezeptoren so, dass die Eigenschwingung des Körpers und der Zellen angeregt wird. Dadurch können sich in kürzester Zeit die Stoffwechselprozesse der betroffenen Körperregionen normalisieren, wodurch auch lang andauernde Verspannungen gelöst werden, die oft die Ursache für chronische Schmerzzustände im Kiefer-Gesichtsbereich sind.

In diesem Workshop zeige ich das positive Zusammenwirken von hypnotischer Kommunikation mit der Matrix-Rhythmus-Therapie und gebe viel Raum für praktische Übungen. Die Teilnehmenden lernen die Grundlagen der Matrix-Rhythmus-Therapie kennen und erfahren, wie sie diese in ihre hypnotische und funktionstherapeutische Arbeit einbinden können.

Sonntag, 9.00 – 12.30 Uhr

Sonntag, 9.00 – 12.30 Uhr

Hypnotische Synchronizität

(Workshop in engl. Sprache mit simultaner Übersetzung)

Dr. Marello Romei, Zahnarzt

 

Wir wissen nicht wirklich, welche Grenzen und Barrieren in der Kommunikation zwischen Geist und Körper bestehen. Im Workshop werden wir uns Folgendes ansehen:

 

  • Wie man die Angst der Patienten vor jeglichem Eingriff reduzieren kann.
  • Wie Körpersprache, Spiegelung und hypnotische Kommunikation den Behandlern und dem Gesundheitsteam helfen und motivieren kann, bei den Patienten eine „freiwillige Veränderung“ herbeizuführen und somit das Leiden von Patienten bei chirurgischen Eingriffen zu reduzieren.
  • Informelle Ansätze der experimentellen klinischen Hypnose, in denen Wortspiele kombiniert werden, um schädlichen Auswirkungen negativer Suggestionen zu vermeiden.
  • Durch die therapeutische Tiefe der Trance wird der Patient angeleitet, seine Ängste und Schmerzen im Zusammenhang mit medizinischen/zahnärztlichen Eingriffen zu kontrollieren.

Im Workshop wird darüber diskutiert, wie man die Angst der Patient:innen vor jeglichem Eingriff reduzieren kann und wie Körpersprache, Spiegelung und hypnotische Kommunikation dem Gesundheitsteam helfen und es dazu motivieren können, bei den Patient:innen eine freiwillige Veränderung herbeizuführen.

 

Teilnehmervoraussetzungen: Grundkenntnisse in Hypnose.

Sonntag, 9.00 – 12.30 Uhr

Sonntag, 9.00 Uhr – 12.30

Die Gewohnheiten im Team aufbauen und die Zusammenarbeit optimieren

Dr. Anke Handrock, Zahnärztin und Lehrtrainerin

 

Gewohnheiten im Team gezielt und gemeinsam zu implementieren, erfordert eine spezielle Herangehensweise. Das ist eine der Königsdisziplinen der Führung.


Gewohnheiten sind unbewusste „neurobiologische Autopiloten“ unseres Gehirns. Sie installieren sich selbstständig und mehr oder weniger zufällig – oder wir wählen sie uns gezielt aus! Mit bewusst gewählten positiven Gewohnheiten lassen sich viele Ziele systematisch und ohne großen Aufwand erreichen. So lässt sich Stress reduzieren und gleichzeitig Willenskraft einsparen und dadurch erhöhen. Gewohnheiten lassen sich aber nicht nur für sich persönlich aufbauen. Auch in Teams kann man systematisch positive Gewohnheiten installieren und so Stress vermeiden während sich die Teamleistung gleichzeitig steigert. Dadurch werden nicht nur die Ergebnisse besser, sondern die Zufriedenheit im Team steigt deutlich!

Sonntag, 9.00 Uhr – 12.30