Wissenschaftssymposium


Wissenschaftssymposium

Im vergangenen Jahr kam während des Wissenschaftssymposiums viel ins Rollen: die Teilnehmer des Symposiums erarbeiteten gemeinsam sinnvolle Fragestellungen und Herangehensweisen, denn ob die (zahn-)medizinische Hypnose wissenschaftlich mit angemessenen Mitteln untersucht wird, bleibt nach wie vor fraglich. Leider ist sie nun auch von den Mitgliedern der Leitlinienkommission zur Behandlung von Bruxismus abgelehnt worden. Also sollte das Wissenschaftssymposium auch weiterhin als Plattform dienen, um angemessene Untersuchungsstrategien zu entwickeln. Das ist eine schwierige Aufgabe, zumal diese in der Folge auch wissenschaftlich anerkannt werden müssen.

Die Wissenschaftsreferentin Dr. Carla Benz wird dieses Jahr vom ehemaligen Präsidenten und Gründer der DGZH Dr. Albrecht Schmierer vertreten. Albrecht Schmierer hatte in seiner langjährigen Praxistätigkeit Anteil bei der klinischen Beforschung der zahnärztlichen Hypnose und veröffentlichte einige Artikel. Als Mitglied der Leitlinienkommission für Bruxismus kennt er die Gründe, warum die reichlich vorhandene wissenschaftliche Literatur trotz allem nicht ausreicht, um die medizinische Hypnose zu einem wissenschaftlich gänzlich anerkannten Therapiemittel zu machen.

In der ersten Hälfte des Symposiums wird Frau Mag. Dr. Helena Maria Topaloglou den Hauptvortrag halten: „Die (qualitative) Forschung im Dilemma zwischen Subjektivität und Objektivität: Wirksamkeit und Effektivität auf dem Prüfstand?“

Gemeinsam mit unseren Gästen aus Wissenschaft und Praxis und dem Auditorium werden wir in der zweiten Hälfte mögliche zukunftsweisende Konzepte diskutieren. Es sollen im Rahmen der Diskussion gemeinsam Ideen und Herangehensweisen entwickelt werden, die eine der Hypnose angemessene Beforschung ermöglichen.

Wie jedes Jahr sind auch Studierende und junge Promovierende herzlich willkommen, um selbst vom Austausch zu profitieren und Kontakte zu knüpfen.