Vom Kinosaal zur Kinotechnik – schnelle Phobietechnik


Datum: 31. August 2019

Uhrzeit: 14:00 - 17:30

Referent: Isabelle Martin & David Simon

Samstag

Sophie Isabelle Martin, Kieferchirurgin
David Simon, Physiotherapeut

Als Amateur- Filmvorführer in einem kleinen Dorfkino an einigen Wochenenden und gleichzeitig Hypnoseanwender in unseren beiden Praxen (zahnärztlich und physiotherapeutisch) schien es uns selbstverständlich, Ihnen die Kinotechnik vorzustellen.

Diese Multidissoziationstechnik wird von einigen sehr geschätzt, von anderen weniger angewendet, vielleicht weil sie schlecht verstanden wird. In jedem Fall ist sie eine unschätzbare Hilfe für Phobiepatienten.

Und was könnte man sich Besseres vorstellen als einen Kinosaal, um die möglichen Interaktionen im Film unseres Lebens zu verstehen. Die Auswahl der Technik ermöglicht dank der hypnotischen Trance, den Patienten Schritt für Schritt in eine sukzessive Dissoziation zu führen, in der er interagieren kann. Der Therapeut kann so seinem Patienten in Trance helfen, Fortschritte zu machen und dabei jeden Schritt zu visualisieren. Das Wesen dieser Technik besteht darin, dass der Patient den Film seines Lebens verändern kann dank der technischen Möglichkeiten, die ihm im Kinosaal zur Verfügung stehen.

Deshalb bieten wir Ihnen den Besuch im Kinosaal an – von außen, beim Gehen durch die Eingangstür, im Saal, den Bildschirm und natürlich den Vorführraum – und wollen zeigen, wie im Zuge dieses Besuches alle Stufen der hypnotischen Dissoziation und der Interaktionen ihren Platz finden.

Am Ende dieses Workshops wünschen wir uns, dass diese Technik ein Werkzeug ihres hypnotischen Könnens geworden ist.

Workshop in französischer Sprache mit Übersetzung.

Teilnahmevoraussetzung: Grundkenntnisse in Hypnose.