Hypnosis Meets Brainspotting


Datum: 31. August 2019

Uhrzeit: 9:00 - 12:30

Referent: Andreas Kollar

Samstag

Mag. Andreas Kollar,  Klinischer und Gesundheitspsychologe

Theoretischer Hintergrund: In diesem Seminar wird ein Induktionsansatz vorgestellt, den Praktizierende im Bereich der Therapie und des Coachings anwenden können. Er baut auf dem Grundverständnis von Hypnosystemik (G. Schmidt), Brainspotting (D. Grand) bzw. Traumafokus (T. Weber), sowie dem Embodiment-Coaching (R. Krizian) auf und zeichnet sich durch seinen simplen Aufbau und die starke Ausrichtung auf physiologische Prozesse aus. Im Zentrum steht – wie in der Hypnotherapie generell – der Klient mit seinen Ressourcen, zu denen er mit dieser Art der Intervention – durch die (v.a. nonverbale) Begleitung der Selbstregulation – schonend und sehr effektiv selbst zurückfinden kann. D. Grand, der Begründer von Brainspotting hat in einem persönlichen Gespräch einmal erwähnt: Brainspotting is deep self-hypnosis. Dem ist nichts hinzuzufügen.

Zielsetzung: Die Teilnehmenden erleben sowohl den Induktionsansatz des hypnotherapeutischen Brainspottings, der die Augenbewegungen spezifisch nutzt, als auch die Essenz der Haltung dahinter. Durch die spezielle Art des Beobachtens innerer und äußerer Prozesse durch Behandler und Klient während des Verarbeitungs-Prozesses steigt die Sensibilität dafür, wie viel (manchmal zu viel?) in verbalen Ansätzen interveniert wird. Damit verbessert sich sowohl die Qualität als auch die Quantität der Interventionen und Suggestionen bzw. Einladungen.

Inhaltlicher Ablauf: Theorie zum hypnotherapeutischen Brainspotting, kurze Selbsterfahrungssequenzen, Live-Demonstration, Diskussion

Didaktische Mittel: Vortrag, Übungen, Live-Demonstration

Teilnahmevoraussetzung: Grundkenntnisse in Hypnose.